• filippa916

Royal Blue


Alles: 2,4/5

Welt: 3/5

Charaktere: 2/5

Handlung: 2/5

Schreibstil: 4/5

Rezension in einem Satz: Ich war wirklich enttäuscht darüber, wie schlecht geschrieben und oberflächlich alles war.


Buch:

Autor(in): Casey McQuinston

Goodreads-Review: 4.24 (April 2021)

Seiten: 459

Genre: Romantik/Contemporary

Der erste Sohn Alex Claremont-Diaz ist das, was einem Prinzen diesseits des Atlantiks am nächsten kommt. Zusammen mit seiner unerschrockenen Schwester und der genialen Enkelin des Vizepräsidenten bilden sie das Trio des Weißen Hauses, eine schöne Marketingstrategie für seine Mutter, Präsidentin Ellen Claremont. Die Pflichten einer internationalen Prominenten haben jedoch auch ihre Schattenseiten - nämlich dann, wenn Fotos einer Konfrontation mit seinem langjährigen Erzfeind Prinz Henry bei einer königlichen Hochzeit an die Boulevardpresse gelangen und die amerikanisch-britischen Beziehungen gefährden. Der Plan zur Schadensbegrenzung: die Inszenierung einer vorgetäuschten Freundschaft zwischen dem First Son und dem Prinzen.

Während Präsidentin Claremont ihre Wiederwahlkandidatur startet, findet sich Alex in einer geheimen Beziehung mit Henry wieder, die die Kampagne entgleisen lassen und zwei Nationen auf den Kopf stellen könnte. Was ist es wert, geopfert zu werden? Wie kann man all das Gute tun, das man tun kann? Und, was am wichtigsten ist, wie wird man in die Geschichte eingehen?


Meine Gedanken:

Ich war so enttäuscht von diesem Buch, ich hatte wirklich große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt und fand die Idee genial und die Umsetzung war meiner Meinung nach einfach nur schrecklich. Alle sagten mir, dass wir so süße und tiefgründige Charaktere und eine Romanze bekommen, aber für mich war kein Charakter wirklich besonders. Es wurde immer über die Gefühle gesprochen, die sie haben, man hat sie nur nie wirklich gesehen. Die verschiedenen Charaktere hatten viel Potential, eine knallharte Präsidenten Mutter, ein depressiver Prinz und verwirrter Hauptcharakter mit dem Kopf voller Träume, eine Schriftstellerin Schwester und ein super schlaue beste Freundin, aber wenn sie nicht die ganze Zeit erwähnen würden, dass sie depressiv/schlau/verwirrt/verträumt sind, würde man es nicht rauslesen. Die Romanze war genau das gleiche, die Gefühle wurden nur geschrieben und nicht gezeigt. Das Schlimmste war, dass die meisten wirklich wichtigen Schritte darin sogar ausgelassen wurden. Ich hätte es irgendwie entschuldigen können, wenn wir wenigstens eine Handlung bekommen hätten, aber das einzige, was passierte, war, dass sie einen Skandal befürchteten, den wir natürlich bekommen und eine sehr vorhersehbare Wahl. Es wurden so viele Gelegenheiten vergeudet, in denen wir Diskussionen hätten sehen können, über Rassismus, Homophobie und Einwanderung, der Autor hat es versucht, aber zu sagen, dass Homophobie und Rassismus schlecht ist, ist denke ich für jeden mit ein wenig gesundem Menschenverstand klar. Zumindest mochte ich den sehr rasanten Schreibstil, der einige witzige Details hatte und die Welt, die viel Geschichte und klassische Literatur in sich trug, aber es war nicht genug, um meine Probleme mit diesem Buch auszugleichen. Ich denke, dieses Buch war nur so beliebt wegen der Representation, für mich war es technisch gezeigt, aber in einer seltsamen Weise, dass es nur ein Bonuspunkt für die Charaktere war und man könnte wahrscheinlich alles löschen, außer der Sexualität der Hauptfiguren und es würde immer noch Sinn machen.



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