• filippa916

The Hate U Give


Alles: 4/5

Welt: 2/5

Charaktere: 4/5

Handlung: 5/5

Schreibstil: 4/5

Rezension in einem Satz: Ein bewegender Roman, der die Folgen von Rassismus in den Usa aus der Sicht eines Mädchens zeigt die es hautnah miterlebt.


Buch:

Autor(in): Angie Thomas

Goodreads-Review: 4.51(Juli 2021)

Seiten: 444

Genre: Young Adult

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...


Meine Gedanken:

Die Handlung und wie mit dem Thema Rassismus umgegangen wird ist phänomenal, da man natürlich aus den Nachrichten viel mitbekommt aber doch nicht die genauen inneren Systeme die vor allem in den USA verbreitet sind. Manchmal war es ein bisschen verwirrend wegen den unterschieden zwischen den USA und Deutschland. Zum Beispiel wäre es mir nicht im Traum eingefallen im Haus Schuhe anzulassen oder meine Eltern oder Menschen die ich lange kenne mit Yes, Ma'am oder Yes, Sir zu antworten, während es dort als normal gilt. Mann gewöhnt sich aber relativ schnell daran. Etwas enttäuscht war ich allerdings bei den Charakteren während Starr sehr gut ausgearbeitet war, haben mich die anderen etwas enttäuscht. Es gab zwar sehr viele mit ein bisschen was, dafür kam mir aber keiner komplett abgeschlossen vor. Auch der Schreibstil war sehr angenehm hat mich allerdings mit ständigen Anspielungen auf Filme und Lieder, die mir nicht alle bekannt waren etwas irritiert. (Das könnte aber auch daran liegen das ich nie auf Liedtexte achte und wenig Filme schaue) Die Welt hat mich wiederum sehr enttäuscht wen schon am Klappentext steht das Starr zwischen den Welten steht und dann auf die eine so gut wie gar nicht eingegangen wird, hat der Kontrast so ein bisschen gefehlt. Während ich mir Gaden Heights sehr gut vorstellen kann, weiß ich fast nichts über die Williamson und es wurde immer wider erwähnt das sie sich anders verhält und selten gezeigt, da sie doch die meiste Zeit wenig mit anderen in der Schule interagiert. Das war auch der Grund wieso das Buch "nur" 4 Sterne bekommen hat anstatt 5, trotzdem ist es sehr empfehlenswert und ein absolutes muss wenn man sich über fiktionale Bücher mehr mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen möchte.

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